Veranstaltungen und Reisen 2011

der Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Sächsischen Landtages e.V.

Jahresreise der Vereinigung vom 25.06. – 27.06.2011

Zur Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Hessischen Landtags e. V./ Landeshauptstadt Wiesbaden

Unter Anspielung auf den Spruch „Die Hessen kommen“ fand die Jahresreise 2011 der Vereinigung ehemaliger Sächsischer Landtagsabgeordneter zur Schwestervereinigung des Landes Hessen statt. Vorbildlich vorbereitet, mit tatkräftiger Unterstützung der Kollegen aus Hessen, konnten wir uns nicht nur von der Leistungsstärke des Landes Hessen überzeugen, sondern auch von dessen reicher Geschichte und blühenden Landschaften. Als Land der „Kleinstaaten“ - von mehreren kleineren Herrschaftshäusern geprägt - ist es durch die demokratischen Entwicklung nach 1946 - unter Beteiligung aller demokratisch verfassten Parteien, mit den daraus resultierenden jeweiligen Regierungen und den sie tragenden Fraktionen - gelungen, ein starkes, „geeintes“ Hessen aufzubauen, mit dem  sich eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung identifiziert. Man wohnt halt gern in Hessen. Die Stadtrundfahrt durch Wiesbaden führte uns zunächst zum Schloss „Biebrich“ am Rhein, dem Stammhaus des Fürstentums von Nassau. Neben der schönen Architektur und dem  großen Park fanden wir eine direkte Verbindung nach Sachsen, genauer gesagt zu Gellert, dem  aus Hainichen   stammenden   deutschen   Dichter   und   Philosophen,   im
„Fürstlich Nassauischen neuen verbesserten Gesangbuch, Wetzlar, 1806, Liednummer 369 hieß es zum Schloss „Biebrich“ und seiner Funktion: „Du, Herr, regierst und ewig wirkt dein Wille“. Freilich das Haus Nassau existiert in seiner urspünglichen Form nicht mehr, aber seine Linie ist in die des Hauses von Oranien und des Großherzogtums Luxemburg aufgegangen. Unsere Niederländischen Freunde und Nachbarn haben es für jedermann sichtbar bewahrt und  deutlich gemacht. Die erste Strophe der Hymne des Königreiches der Niederlande beginnt: „Wilhelmus van Nassouwe Ben ik van Duitsen bloed, Den vaderland getrouwe Blijf ik tot in den dood; ...“ Wir waren plötzlich in die große Europäische Geschichte gestellt, Wir sind alle Europäer! Uns eint unsere gemeinsame Geschichte! Die weitere Reise führte uns durch`s Rheingau. Das Kloster Eberbach mit seiner die Region prägenden und fördernden Funktion sowie das Niederwalddenkmal waren die Hauptstationen. Das Niederwalddenkmal (Die Wacht am Rhein) ist eines der                          
Monumentaldenkmale des 2. Deutschen Kaisereiches. Das Völkerschlachtdenkmal, das Kyfhäuserdenkmal (Barbarossadenkmal), das Deutsche Eck  bei Koblenz sind nur einige Beispiele. Gerade bei Letzterem kann bei einem Blick über den Rhein nach Rheinland-Pfalz der Gedanke aufkommen: “Hier - rechts-rheinisch - in Hessen regiert schwarz/gelb dort - links-rheinisch - in Rheinland-Pfalz regiert rot/grün. Irgendwie sind wir doch alle an der Lenkung der Geschicke, des Wohles unserer Deutschen Republik beteiligt!“ Es folgte am 27.06.2011, am  letzten  Tage unserer Reise, der Besuch der Staatskanzlei und des Hessischen Landtages, im ehemaligen Stadtschloss von Wiesbaden. Es war der „parlamentarische“ Höhepunkt unserer Reise. Freundlich empfangen durch Landtagspräsident, Norbert Kartmann, fand ein kleiner gedanklicher Austausch unter Freunden statt. Unserer Präsident, Hans Lehner, dankte im Namen unserer Vereinigung und regte an, den „Schatz des Wissens und der Erfahrung der Ehemaligen“ zu heben, eben zum Wohle des Ganzen und der Länder. Auch Norbert Kartmann fand diesen Gedanken durchaus als lohnend weiter zu verfolgen.
Aufwiedersehen und Danke, liebe Kollegen in Hessen -    - Welcome into the Republic of Poland in 2012.
Diskussion unter Kollegen bei einem Schoppen „Riesling“
Schloss  „Wiesbaden-Biebrich“ vom Schlossgarten
Besuch der Staatskanzlei, rechts: Einführung, links:
„Am Kabinettstisch“
Das ehemalige Zisterzienserkloster Eberbach, Innen- und Aussenansicht
Im Hessischen Landtag, Landtagspräsident, Norbert Kartmann, nimmt den Dank der „Ehemaligen“ aus dem Freistaat Sachsen entgegen
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Die Wacht am Rhein, Blick von Hessen nach Rheinland-Pfalz